Dieses Werk widmet sich der Buchmalerei der Insel Reichenau, einem der bedeutendsten Zentren mittelalterlicher Kunst im ottonischen Reich. Die Handschriften zeichnen sich durch monumentale Figuren, klare Farbflächen und eine stark symbolische Bildsprache aus. Die Beschreibungen erläutern die religiöse Bedeutung der Miniaturen, ihre liturgische Funktion sowie ihren kunsthistorischen Rang. Das Werk macht sichtbar, warum die Reichenauer Buchmalerei zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt und als Höhepunkt frühmittelalterlicher Buchkunst gilt.