Dieses Werk behandelt eines der bedeutendsten Zeugnisse karolingischer Buchkunst. Das Krönungsevangeliar Karls des Großen zeichnet sich durch seine außergewöhnliche künstlerische Qualität, prachtvolle Initialen und einen monumentalen Stil aus, der an die Antike anknüpft. Die Handschrift steht symbolisch für den Anspruch Karls des Großen, das römische Erbe mit christlicher Herrschaft zu verbinden. Die Beschreibungen erläutern sowohl die liturgische Funktion des Evangeliars als auch seine politische und kulturelle Bedeutung im Rahmen der karolingischen Renaissance.